Freiwillige Feuerwehr
Als freiwilliges Mitglied der Feuerwehr kombinieren Sie den Feuerwehrdienst mit Ihrem Hauptberuf oder Ihrem Studium. Für einen bestimmten Teil Ihrer Freizeit sind Sie verfügbar und rechnen Sie damit, zu diesen Zeiten gerufen zu werden. Jedenfalls bekommen Sie für Ihr Engagement viel zurück: eine professionelle Ausbildung, eine Vergütung für Ausbildungen und Einsätze, an denen Sie teilnehmen, ein Team, auf das Sie sich verlassen können, und - vor allem - die Anerkennung der Bevölkerung.
Auch in dir steckt ein Feuerwerhrmann
Denn ob Sie nun ein Menschenleben retten, einem Tier in Not helfen oder eine Person nach einem Verkehrsunfall bergen - als freiwilliges Mitglied der Feuerwehr setzen Sie sich für andere ein und sind Sie jedes Mal jemandes Held.
So gibt es Freiwillige, die als Lehrer, Informatiker, Automechaniker oder Direktor arbeiten. Für einen bestimmten Teil Ihrer Freizeit sind Sie verfügbar und rechnen Sie damit, zu diesen Zeiten gerufen zu werden. Wenn Ihr Arbeitgeber einverstanden ist, können Sie sogar während Ihrer Arbeitszeit zu einem Feuerwehreinsatz ausrücken.
Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie freiwilliges Mitglied der Feuerwehr werden können, und finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Nicht nur eine Nebentätigkeit!
Freiwilliger bei der Feuerwehr werden
In 5 Schritten
1. Finden Sie heraus, ob das Ihnen zusagt
Mitglied der Feuerwehr zu werden, beginnt mit einer Leidenschaft für die Feuerwehr und die Hilfeleistung. Die Feuerwehr muss sich auf Sie verlassen können, daher sollten Sie motiviert sein.
2. Überlegen Sie, in welcher Hilfeleistungszone Sie arbeiten möchten
Diese Karten und Adresslisten zeigen Ihnen, wo es in Ihrer Nähe eine Feuerwache gibt. Informieren Sie sich auf der Website der Zone, die Sie interessiert, und nehmen Sie Kontakt mit ihr auf, um weitere Informationen zu erhalten.
Einige Zonen organisieren auch Informationsveranstaltungen, die Sie unbedingt besuchen sollten!
3. Schreiben Sie sich für die föderalen Eignungsprüfungen in einer Feuerwehrschule ein
Bevor Sie sich bei der Feuerwehr bewerben können, müssen Sie zunächst die föderalen Eignungsprüfungen bestehen.
Einige Zonen helfen Ihnen bei der Vorbereitung auf die Prüfungen. Informieren Sie sich bei der Zone, bei der Sie sich bewerben möchten.
4. Bewerben Sie sich bei der Zone Ihrer Wahl
Haben Sie Ihren FBN in Ihrer Tasche? Herzlichen Glückwunsch! Nun können Sie sich bei der Feuerwehr bewerben. Um zu erfahren, ob es offene Stellen gibt, können Sie diese Website regelmäßig besuchen. Die Zone kann ihrerseits zusätzliche Prüfungen vorsehen.
5. Sie wurden angeworben? Beginnen Sie Ihre Ausbildung!
Werden Sie als Mitglied der Feuerwehr (m/w/x) angeworben, beginnt Ihre Probezeit und absolvieren Sie Ihre Brevet-Ausbildung in einer Feuerwehrschule.
Die Terminierung der Unterrichte hängt davon ab, ob Sie als Berufsmitglied oder als freiwilliges Mitglied der Feuerwehr angeworben werden. Auch als freiwilliges Mitglied werden Sie während der Ausbildung bezahlt.
Häufig gestellte Fragen
Alles, was Sie wissen müssen, um Freiwilliger zu werden
Ja, freiwillige Feuerwehrleute müssen die gleichen Etappen durchlaufen wie Berufsfeuerwehrleute, um eingestellt zu werden. Damit ein Freiwilliger ernannt wird, kann jedoch eine zusätzliche Bedingung auferlegt werden: die Wohnsitz- und Verfügbarkeitspflicht.
Genauere Informationen zu den Bedingungen der Wohnsitz- und Verfügbarkeitspflicht erhalten Sie bei der Zone oder Feuerwache, in der Sie arbeiten möchten.
Nein, Freiwillige werden nicht bevorzugt: Jeder Bewerber durchläuft dasselbe Auswahlverfahren. Dennoch haben Sie als Freiwilliger einen großen Vorsprung: Sie müssen nicht mehr Ihre Ausbildung absolvieren und sind bereits mit der Hilfeleistungszone, den Abläufen und der Ausrüstung vertraut, was Sie zu einem attraktiven Bewerber macht.
Hilfeleistungszonen können freie Stellen zur Professionalisierung ausschreiben. Freiwillige Feuerwehrleute können sich auf diese Stellen bewerben und so von der freiwilligen Feuerwehr zum Berufspersonal der Feuerwehr wechseln.
Wird der Freiwillige angenommen, legt er eine Professionalisierungsprüfung. Wenn der Bewerber erfolgreich ist, absolviert er eine Professionalisierungsprobezeit unter der Aufsicht eines Probezeitbegleiters.
Als Freiwilliger erhalten Sie keine "Besoldung", sondern eine "Leistungsvergütung", die auch von Ihrem Dienstgrad abhängt. Sie werden für Bereitschaftsdienste in der Feuerwache, Einsätze, Prävention, administrative oder logistische Aufgaben, Übungen und Ausbildungen bezahlt.
Als freiwilliges Mitglied der Feuerwehr profitieren Sie von einer Steuerbefreiung von mehr als 6.000 Euro pro Jahr und einer Befreiung von Sozialversicherungsbeiträgen.
In einigen Hilfeleistungszonen gibt es eine Verfügbarkeitspflicht, was bedeutet, dass Sie sich als Freiwilliger einen bestimmten Prozentsatz Ihrer Zeit zur Verfügung halten müssen. Den genauen Prozentsatz können Sie bei der Zone erfragen, in der Sie arbeiten möchten.
Als Freiwilliger dürfen Sie über einen Zeitraum von 12 Monaten höchstens 24 Stunden pro Woche zusätzlich zu Ihrer Haupttätigkeit arbeiten, wobei ein Arbeitszeitraum nie länger als 24 Stunden dauern darf, außer in Notsituationen.
Wenn es Ihnen aus persönlichen oder beruflichen Gründen nicht möglich ist, für einen bestimmten Zeitraum für Einsätze zur Verfügung zu stehen, kann der Zonenrat beschließen, Ihre Ernennung als Freiwilliger für einige Zeit auszusetzen.
Als Freiwilliger entscheiden Sie selbst, wann Sie sich zur Verfügung halten und abrufbar sind. Es liegt also in Ihrer Hand, sich eine bestimmte Zeit lang nicht zur Verfügung zu stellen, um beispielsweise in den Urlaub zu fahren. Sie müssen jedoch die für Ihre Hilfeleistungszone geltende Verfügbarkeitspflicht berücksichtigen.
Ja. Sie können sich auf verschiedene Bereiche spezialisieren, beispielsweise als Taucher, Träger von Atemschutzanzügen, Ausbilder oder im Bereich Brandschutz, oder dem Fire Stress Team beitreten. Je nach Ihrem Fachwissen sind auch unterstützende Tätigkeiten möglich.
Das hängt vom Rettungsdienstgebiet ab. Einige Feuerwachen arbeiten mit Bereitschaftsdiensten in der Wache, andere mit Abrufdiensten, bei denen man nur im Einsatzfall zur Wache fährt.
Die Grundausbildung bei der Feuerwehr (B01) dauert 240 Stunden und umfasst Theorie und Praxis. Die Ausbildung zum Unteroffizier dauert etwa 500 Stunden, die zum Hauptmann 748 Stunden.
Ja, sowohl in der Wallonie als auch in Flandern und in Büssel gibt es für bestimmte Module der Brevet-Ausbildung Bildungsurlaub.
Ja. Freiwillige und Berufsfeuerwehrleute führen die gleichen Einsätze durch und erhalten daher die gleiche Ausbildung.
Ja. Genau wie bei der Berufsfeuerwehr kannst du befördert werden, wenn du die Voraussetzungen erfüllst und die Beförderungsprüfung bestehst.
Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Bis zum 65.
Nein. Eine Tätigkeit bei der Polizei lässt sich nicht mit einer Funktion bei der Feuerwehr vereinbaren.
Die Rettungsdienstzone bietet eine Arbeitsunfallversicherung sowie eine Zusatzversicherung für Schäden oder Todesfälle während des Dienstes.
Das ist möglich, sofern du dies mit deinem Arbeitgeber absprechen hast. Wie das konkret geregelt wird, besprichst du am besten mit deinem Arbeitgeber.
Die Feuerwehrausbildung findet in zugelassenen Ausbildungszentren der zivilen Sicherheit statt, die auch als Feuerwehrschulen bezeichnet werden. In Belgien gibt es 11 Feuerwehrschulen.
Freiwillige Feuerwehrleute absolvieren Fortbildungen und Weiterbildungen. Innerhalb von fünf Jahren musst du mindestens 120 Stunden Fortbildung und jährlich mindestens 24 Stunden Weiterbildung in deinem eigenen Einsatzgebiet absolvieren.
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